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Der Tod eines Tieres

Abschied fällt schwer...

Im Leben der Tierfreunde spielen Haustiere eine wichtige Rolle. Für viele sind sie nichtnur Tiere, sondern Begleiter in allen Zeiten, Tröster und Aufmunterer, sowie eine Schulter zum Anlehnen für einsame Stunden. Umso schlimmer ist es, dass viele heutzutage nichtmehr die Möglichkeit haben ihr Tier würdevoll, z.B. im eigenen Garten, zu bestatten.

Wir möchten Ihnen hiermit eine Alternative zur Einäscherung vorstellen: Der Abschiedswald

Dieser bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Liebling würdevoll und angemessen in der Natur beizusetzen. Auf sein Grab wird ein Baum gepflanzt, und während langsam ein Abschiedswald wächst, kann er in Ruhe in den Kreislauf der Natur zurückkehren.

Forstamt Kusel

Werner Schramm

Trierer Straße 106

66869 Kusel

06381-9207-40

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Giardien

Im Moment ein großes Thema in unserer Praxis: Giardien                                  

Was sind eigentlich Giardien?

Giardien sind tierische Einzeller und werden in den meisten Fällen von wildlebenden Tieren durch fäkal verunreinigtes Wasser in Form von Zysten aufgenommen.
Giardien kommen in einer aktiven und in einer ruhenden Form vor. Die ruhende Form wird oral aufgenommen und bildet im Darm die aktive Form (Trophozoiten). Aus ihnen entsteht wiederrum die ruhende Form (Zysten), die dann ausgeschieden werden und somit von anderen, auch Haustieren, aufgenommen werden. Dies ist ein ständiger Kreislauf...

Nach der Ansteckung vermehren sich die Parasiten im Darm sehr schnell, was zu einer Schädigung der Darmschleimhaut und somit zu Durchfall führt. Es kann auch durchaus sein, das Ihr Tier nur ab und zu Durchfall hat oder breiigen Kot ausscheidet und sich auch sonst nicht krank zeigt.
Bei Welpen oder Kitten kann so ein Zustand jedoch schnell an den Kräften zerren.

In unserer Praxis können wir Giardien anhand eines Schnelltests nachweisen. Hierzu benötigt man eine Sammelkotprobe von 3-5 Häufchen, da Giardien nicht jedesmal ausgeschieden werden.
Ein positives Testergebnis ist zu 100 % sicher, es besteht also sicher ein Giardienbefall.

Die Behandlung erfolgt mit einer speziellen Wurmkur, als Paste oder Tabletten erhältlich. Diese erfolgt 5 Tage, dann 5 Tage Pause und schließt eine erneute 5 tägige Behandlung an. Danach sollte eine weitere Kotuntersuchung gemacht werden.
Zusätzlich sollte eine Kur mit physiologischen Darmbakterien erfolgen.

Bei Fragen oder Unklarheiten können Sie uns gerne kontaktieren.

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"Der alte Hund"

 Alt, krank, dement oder alles zusammen? Erfahren Sie hier, wie Sie ihren Hund individuell und professionell betreuen können.

Die Lebenserwartung vieler Hunde ist – nicht zuletzt durch die medizinischen Möglichkeiten – in den letzten 10 Jahren deutlich angestiegen.

Der Alterungsprozess

Laut Definition handelt es sich beim Altern um ein fortschreitendes, sich steigerndes und krankmachendes Geschehen, das den ganzen Körper betrifft. Der Alterungsprozess ist grundsätzlich unvermeidbar und unaufhaltsam. Der Beginn und der Verlauf sind individuell – beim einen Hund schleichend, beim anderen schlagartig.

Alterssymptomatik

Obwohl das Altern selbst keine Krankheit ist, spielen Krankheiten im Alterungsprozess tatsächlich eine wichtige Rolle. Alterserscheinungen und Krankheiten können gleichzeitig auftreten und sind nicht immer auf den ersten Blick voneinander zu unterscheiden, denn die Übergänge können fließend sein.

Zum Beispiel beobachten Tierhalter oft eine „Sturheit“ des Hundes. Sturheit setzt jedoch einen bewussten Handlungswillen voraus und genau dies ist im Alter immer weniger gegeben: Alte Hunde entwickeln seltener durchdachte Handlungspläne oder haben Schwierigkeiten diese umzusetzen. Sie wirken zunehmend orientierungslos und reagieren häufig schreckhaft. Auch kann eine zunehmende Taub- und/oder Blindheit vorliegen.

„Steifigkeit“ und „Sturheit“ können auch Schmerzsymtome sein. Dies muss beim Tierarzt abgeklärt werden!

Damit Erkrankungen frühzeitig erkannt werden und von reinen Alterungsprozessen abgegrenzt werden können, ist für ältere Tiere ein halbjährlicher Gesundheitscheck sinnvoll, der speziell auf „Oldies“ abgestimmt ist.

Hunde können auch eine Art der „Alzheimer-Erkrankung“ entwickeln.

Die Hunde stehen beispielsweise „planlos“ herum, laufen ziellos umher, verlaufen sich hinter Möbelstücken, haben keine Tag/Nacht-Rythmus mehr, warte

n auf der Innenseite der Tür oder erkennen vertraute Personen nichtmehr. Hierfür gibt es spezielle durchblutungsfördernde Medikation.

Ein alter Hund braucht eine liebevolle und geduldige Bezugsperson, sowie in sicherer Umgebung ruhen zu dürfen. Oftmals wird zusätzlich Stress durch Druck des Besitzers verursacht.

Grundsätzlich ist es sinnvoll im Umgang mit einem alten Hund, sich vor einer direkten Annährung oder Berührung deutlich bemerkbar zu machen.

Auch eine plötzliche oder zunehmende Aggression sollte unbedingt abgeklärt werden, da Schmerzen eine der häufigsten Ursachen dafür sind.

 Merke: Altern lässt ich zwar nicht aufhalten, mit den richtigen Maßnahmen jedoch bremsen und verschönern!

 Mehr Informationen erhalten Sie bei uns! Sprechen Sie uns gerne an!

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Informationen über Wölfe

 

Interessante Informationen über Wölfe
 
Frisst ein Wolfsrudel dem Jagdpächter das Jagdrevier leer? - oder
„Das (Lügen)Märchen vom Jagdpächter der wegen dem Wolf in die Insolvenz getrieben wurde.“

Im Jahr 2006 hat Ulrich Wotschikowsky im Auftrag des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz eine auf wissenschaftlichen Fakten beruhende Schätzung erarbeitet, wie viel Wild die Wölfe in der Lausitz jährlich pro Flächeneinheit erbeuten. Auch unter Einbeziehung der Ergebnisse der Losungsanalysen von 2000/2001 bis einschließlich des Jagdjahres 2007/2008 (1.423 ausgewertete Losungsproben) ergab sich kein wesentlich verändertes Bild: Den Hauptanteil an der Wolfsnahrung machen mit um die 50% Biomasse Rehe aus, gefolgt von je etwa 25% Rothirsche und Wildschweine. Die Anteile schwanken jeweils von Jahr zu Jahr. Bis 2005 machten Rehe etwa 47 % Biomasse an der Wolfsnahrung aus, während es bis 2008 dann 56 % waren. Um seriös zu schätzen, wieviel Wild die Wölfe in der Lausitz pro Flächeneinheit töten, müssen zunächst durch internationale Forschungsergebnisse gut begründete Annahmen getroffen werden. Dabei unterstellt man einem Wolfsrudel eher einen höheren als einen unglaubhaft geringen Bedarf an Beute:
- die Hälfte der gerissenen Beutetiere sind Jungtiere des laufenden Jahres.
- Ein Wolf muss pro Tag etwa 5,4 kg Lebendgewicht Beutetier töten, wovon er etwa 4 kg verwerten kann, z.B. alle 4 Tage 1Reh.
- Ein Rudel besteht in der Oberlausitz durchschnittlich aus 8 Wölfen, davon 4 Welpen.
- Ein Welpe hat im Geburtsjahr den halben Nahrungsbedarf eines erwachsenen Wolfes.
Aus den neueren Daten zur prozentualen Nahrungszusammensetzung und den oben genannten Annahmen erlegt ein Wolf in der Lausitz durchschnittlich 65 Rehe, 9 Stück Rotwild und 16 Sauen pro Jahr. Ein Rudel benötigt jährlich 400 Rehe, 54 Stück Rotwild und 100 Sauen. Bei einem Streifgebiet von 250km² (25.000 ha) entspricht dies 1,6 Rehen, 0,22 Stück Rotwild und 0,4 Sauen pro 100 ha. Daraus ergibt sich eine geschätzte Jahresbeute eines Wolfsrudels von 2,2 Stück Schalenwild auf 100 ha.
Die Jäger in der Oberlausitz erlegen auf gleicher Fläche etwa zehnmal soviel Rot- und Schwarzwild wie die Wölfe. Und obwohl die Wölfe nahezu ebenso viele Rehe wie die Jäger erbeuten, ist auch hier die Jagdstrecke so gut wie unverändert. Der Tribut, den die Wildbestände den Wölfen zollen, schlägt sich in den amtlichen Jagdstrecken also bislang nicht nieder. Wie viele Tiere einer Wildart tatsächlich pro Jahr und km² von den Wölfen getötet werden, lässt sich nur schwer ermitteln. Das ist unter anderem davon abhängig, wie stark die Wölfe ihre Beutetiere nach Altersklassen und Geschlecht selektieren. Zusätzlich wird diese Zahl beeinflusst durch den Anteil, den Aasfresser wie Kolkrabe, Seeadler, Fuchs oder Wildschwein von gerissenen Tieren nutzt. Außerdem fressen Wölfe auch Fallwild und krank geschossene Tiere, die in ihre Ernährung eingehen, ohne von den Wölfen selbst getötet worden zu sein. Wölfe erbeuten aber auch gerade den Anteil junger Beutetiere, die auch durch andere Ursachen sterben würden.
Nehmen wir also den von den Wildbiologen ermittelten Nahrungsbedarf eines Wolfsrudels von 4 kg pro Wolf in einem Jahr auf eine Reviergröße von 25.000 ha an, benötigt ein Rudel ca. 8.760 kg Fleisch pro Jahr. Bei einer durchschnittlichen Fläche einer Jagdpacht von 100 ha, entnimmt ein Wolfsrudel dieser Jagdstrecke
in einem Jahr 35 kg Fleisch.
Das ist für Jagdpächter (Die meisten sind Mitglieder in einem Jagdverband also einem anerkannten privaten Naturschutzverband), ein mehr als akzeptabler Beitrag für den Artenschutz in Deutschland, so denke ich.
Bleiben Sie mir und den Wölfen gewogen.
Ihr Claus Hermann
NABU Wolfsbotschafter Vogtland

Quellenangabe:
Informationen für Jäger, Förster und Tierhalter in Sachsen und Brandenburg
Gesa Kluth, Ilka Reinhardt, Sebastian Koerner
Foto: Claus Hermann
 

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Initiative "Der gelbe Hund"

"Der gelbe Hund"-eine Initiative stellt sich vor

Es soll Hunden und ihren Besitzern das Leben erleichtern.
Wenn Sie einen Hund sehen, der ein gelbes Band, eine gelbe Schleife oder ein gelbes Halstuch trägt, gewähren Sie diesem Hund und seinem Besitzer mehr Freiraum, um auszuweichen.
Es kann sein, dass dieser Hund keinen näherern Kontakt zu Menschen und Hunden wünscht oder gar verträgt.

Infos finden Sie auch unter www.gulahund.de oder bei Facebook "gelber Hund braucht Freiraum"

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Transporttipps

10 Tipps für die Fahrt mit Ihrer Katze in unsere Praxis

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